Chirurgische Tattoo Entfernung

Verschiedene Gründe führen häufig zu dem Drang, ein Tattoo entfernen zu lassen. Häufig werden gut sichtbare Namen einst geliebter Personen und Partner nach der Trennung als lästig empfunden. Manchmal ist aber auch der Tätowierer nicht dem künstlerischen Anspruch gerecht geworden, oder man kann sich mit dem Tattoo-Motiv nicht mehr identifizieren. Im Folgenden erfahren Sie, welche Möglichkeiten es für die Entfernung einer Tätowierung gibt und was die vor und Nachteile sind.

Die Tattoo Entfernung mittels Laser ist prinzipiell das schonendste Verfahren. Das Ziel ist es, das Tattoo so zu entfernen, dass im Idealfall am Ende keine Spur mehr vorhanden ist. Leider kann dieses Ziel nicht immer erreicht werden. In der Regel muss man mit mehreren Laser-Sitzungen (3-15) rechnen, bis man einen Erfolg verbuchen kann. Dennoch können letztendlich Pigmentwolken oder Narben übrigbleiben.
Wenn der Laser nicht wirkt, besteht in manchen Fällen die Möglichkeit der Tattoo Entfernung durch eine Operation.

Das chirurgische Entfernen eines Tattoos bedeutet eine Entfernung ohne Laser mit chirurgischen Mitteln. Das heißt, es finden Skalpelle und/oder Schleifgeräte Anwendung.
Die chirurgische Tattoo Entfernung mittels Skalpell und ggf. auch Dermabrasio machen dann Sinn, wenn eine schnelle Entfernung der Tätowierung gewünscht wird.
Die chirurgischen Techniken sind mit einer Narbenbildung verbunden.

Die Tattoo Entfernung mit dem Messer ist insbesondere bei länglichen Tattoos sinnvoll. Diese können dann spindelförmig ausgeschnitten werden. Die Haut in der Nachbarschaft wird vom Untergrund gelöst (Dehnungsplastik), so dass der Defekt vollständig verschlossen werden kann. Dabei ist besonders auf einen stabilen mehrschichtigen Wundverschluss zu achten. Das Abschleifen einer Narbe bietet sich immer dann an, wenn nach chirurgischer Tattoo Entfernung, die Narbe unregelmäßig oder beispielsweise wulstig wurde.

Die Kosten für eine chirurgische Tattoo Entfernung belaufen sich auf ca. 500€ pro Tattoo. Die Kosten sind von den Patienten selbst zu tragen.
 

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